Am Ende seines Buches “Eine kurze Geschichte der Menschheit” stellt Yuval Noah Harari die Frage nach dem Glück des Menschen und beantwortet sie nur vage. Hat all’ der technische Fortschritt den Menschen nicht nur intelligenter, schneller und mobiler gemacht sondern ihn auch glücklicher werden lassen? Für alle die, die nicht wissen, wie man Kunst zu betrachten hat. Denn es ist schwer. Keine Frage. Wer sagt: “es gefällt mir einfach”, wirkt ungebildet. Wir, das sind Wir, Du und Ich als Suchende. In Zwiespalt und daher in Dialog mit uns selbst. Ich und du als Suchende. Suchende auf der Suche nach dem was sie sein wollen. In seinen Briefen über die ästhetische Erziehung des Menschen schreibt Friedrich Schiller aus der Sicht eines Literaten, nur sekundär aus der eines Philosophen. Aus der Sicht eines Literaten schreibt er über den ästhetischen Zustand. Noemi Nicolaisen beginnt am Anfang. Bei der Grundlage. “Luft, atmen” heißt ihr Kurzfilm, den mein Freund Kai Lietzke filmisch umgesetzt hat. Es geht um Emotionen. Aber eigentlich geht es um viel mehr als das. Der Akzelerationalismus, eigentlich #akzelerationalismus, ist eine hippe, neue Philosophie, die den ollen Ökolinken aus dem Strickpulli holt auf, dass er sich endlich das neue Iphone kauft und sein Home endlich smart werde. Nietzsche hatte eine Gottheit des griechischen Pantheons, die er besonders favorisierte. Man sollte auf Aphrodite oder Herkules schließen, aber Philosophen sind nur selten von Schönheit und körperlicher Kraft beeindruckt. Während einem seiner Streifzüge durch philosophische Gefielde fragt sich Nietzsche ob die Welt auch ohne den Menschen voller Schönheit wäre. Und Nietzsche hält kurz inne, öffnet seinen Werkzeugkasten und holt seinen Hammer heraus, denn er ist der, der mit dem Hammer philosophiert. Kunst. Kunst ist überall. Kunst macht gefühlt Jeder. Kunst ist gefühlt fast Alles. Aber wofür? Warum ? Welchen Zweck hat Kunst? Bis 1860 die Kamera erfunden wurde, war der Zweck der Kunst klar und eindeutig.